Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 3

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Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 3

In den ersten beiden Teilen unserer Artikelserie haben wir die Basics für Anfänger des Wakeboardings vorgestellt, jetzt geht es an die Details. Wer es geschafft hat sich längerfristig auf dem Wakeboard zu halten und den Sport zu genießen, kann sich nun an die ersten Sprünge und Tricks wagen. Schließlich ist das Wakeboarding gerade dafür berühmt. Sie bieten sich bei diesem Freizeitvergnügen geradezu an. Die Cable-Strecken haben zahlreiche Hindernisse, die dafür gebaut wurden.

Diese Rampen sind ideal dafür, Tricks einzustudieren und zu zeigen. Im Meer ist es etwas schwieriger, doch dort nutzen die Wakeboarder die Wellen dazu. Doch das ist noch lange nicht alles. Die Profis benötigen weder eine Welle, noch eine Rampe. Sie nutzen die richtige Zugkraft und ihre Haltung, um mit dem Wakeboard Sprünge zu vollführen. Wer wissen möchte, wie das im Detail funktioniert, kann den Profis dabei zusehen. Sie gleiten förmlich über das Wasser und heben dann ab. Der eine oder andere Tipp fällt im direkten Gespräch mit einem fortgeschrittenen Wakeboarder sicherlich auch für Dich ab.

Mit der eigenen Ausrüstung flexibel werden

Damit das alles so gut klappt wie erhofft, ist natürlich die richtige Ausrüstung für das Wakeboarding notwendig. Grundsätzlich können sich diese Anfänger bei den Anbietern von Anlagen leihen. Wakeboard-Vereine bieten dieses Service ebenfalls an. Wer jedoch seinem neuen Lieblingssport regelmäßig frönen möchte, sollte in eine eigene Ausrüstung investieren. So lässt sich längerfristig sicherlich Geld sparen, schließlich fällt das Geld für die Miete weg und man ist unabhängig. Wer mit dem Kauf der Ausrüstung noch keine Erfahrung hat, sollte unbedingt auf Experten zurückgreifen, denn hier ist Beratung angesagt.

Die Wakeboards selbst sind kleiner, als die Surfbretter. Es ist weniger auf Geschwindigkeit, als vielmehr auf Wendigkeit ausgelegt. Schließlich sollen damit viele verschiedene Tricks möglich werden. Man erkennt die Boards sofort an den Bindungen auf der Oberfläche. Dabei ähneln sie den klassischen Snowboards. Diese Bindung muss unbedingt ideal für die Größe der Füße passen. Das Board selbst ist auf den Fahrer abgestimmt. Je größer der Wakeboarder, desto größer muss auch sein Board sein. Die Art des Boards hängt davon ab, welche Art von Strecke der Wakeboarder benutzen möchte. Die Boards für das Meer sind nicht so robust, wie jene für Cable-Strecken. Diese werden schließlich deutlich mehr durch Rampen und Hindernisse gefordert und müssen daher mehr aushalten. Jene für das Meer haben meistens Finnen. Diese Steuerelemente sind auf der Unterseite angebracht und helfen geradeaus zu fahren. Wakeboards unterscheiden sich außerdem für Links- und Rechtsfüßer. Der starke Fuß steht immer vorne.

Mit der eigenen Ausrüstung flexibel werden
Mit der eigenen Ausrüstung flexibel werden

Schutz vor der Kälte bietet ein Neoprenanzug. Er hält den Körper auch bei Nässe warm und schützt vor den Sonnenstrahlen. Für das Wakeboard-Fahren auf einer Cable-Strecke ist ein Helm Pflicht. Schließlich fährt man um Kurven und auf Rampen. Er schützt vor Verletzungen. Am Meer ist er zwar nicht vorgeschrieben, jedoch ebenfalls dringend empfohlen. Eine Schwimmweste vervollständigt die Ausrüstung. Sie wird über dem Neoprenanzug getragen. Jene für das Wakeboarding schützen zusätzlich vor dem Aufprall, wenn man ins Wasser fällt. Mit dieser Ausrüstung ist jeder Wakeboarder gut bedient, jetzt kann es losgehen.