Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 2

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Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 2

Nun geht es daran die Grundlagen des Wakeboardings zu erlernen. Das Wichtigste dabei ist die Haltung auf dem Board. Schließlich ist man bei dieser Sportart ständig in Bewegung und muss für alle Eventualitäten gerüstet sein. Die ideale Haltung am Board sieht wie folgt aus. Man steht mit leicht gebeugten Beinen, so als würde man sich kurz vor dem Absprung befinden.

Die Hantel, an der das Seil befestigt ist, hält man dabei auf Hüfthöhe. Beide Hände liegen dabei nebeneinander, der Handrücken sollte nach oben zeigen. Die Arme sind angespannt. In dieser Haltung saust man ideal über das Wasser, ohne sich dabei vollständig aufzurichten. Wer diesen Ratschlag ignoriert, wird schnell seine Balance verlieren. Dieser „Stunt“ endet dann folgerichtig im Wasser. Die Körperspannung halten ist gerade beim Start besonders wichtig. Immerhin wird man dabei plötzlich mit Kraft nach vorne gezogen. Wer diesen Ratschlag beherzigt, wird sich gut auf dem Board halten können.

Ist der Start erst einmal geschafft, geht es sprichwörtlich auf die Reise. Während des Wakeboardings ist es wichtig, das Gewicht beim Fahren von Kurven zu verlagern. Der Oberkörper sollte dabei möglichst gerade gehalten werden. Wer sich zu weit vorbeugt, verliert sein Gleichgewicht. Beim Geradeaus fahren sollte das Gewicht auf den hinteren Fuß verlagern werden. So kann die Spitze des Wakeboards ein wenig aus dem Wasser ragen, das wäre die ideale Position. Natürlich ist es beim Fahren wichtig den Kopf gerade zu halten und in Fahrtrichtung zu blicken. Wer seine Blicke schweifen lässt, riskiert das Gleichgewicht oder die Strecke aus dem Blickfeld zu verlieren. Wenig ratsam ist auch das Ziehen an dem Seil. Dieses muss mit beiden Händen gehalten werden, die Arme benötigen dazu Spannung. Schließlich wird der Wakeboarder von der Leine gezogen und nicht umgekehrt.

Ausreichend Zeit nehmen

All das zu erlernen benötigt Zeit. Es ist daher unumgänglich, dass man als Anfänger immer wieder im Wasser landet. Daher ist es wichtig auch das richtige Fallen zu erlernen. Wer spürt, dass er droht sein Gleichgewicht zu verlieren, muss das Seil sofort loslassen. Wer sich nach einem Sturz weiterhin durch das Wasser ziehen lässt, riskiert eine Verletzung. Ist es erst einmal passiert, das sollte der gestürzte Sportler seine Hände nah am Körper halten und sich so klein wie möglich machen, bevor er ins Wasser eintaucht. Danach gilt es Rücksicht auf die anderen Wakeboarder zu nehmen. Die Seilbahn hält nach einem Sturz nicht an, daher muss man beim Zurückschwimmen an das Ufer auf die anderen Sportler achten. So bringt man weder sich, noch andere in Gefahr.

Ausreichend Zeit nehmen
Ausreichend Zeit nehmen

Wakeboarding ist körperlich anstrengend. Gerade wenn man als Anfänger die ständige Körperspannung nicht gewohnt ist, wird man am nächsten Tag einen Muskelkater verspüren. Wenn dieser zu schmerzhaft wird, dann ist eine Pause angesagt. Schließlich gilt für das Wakeboarding das Gleiche, wie für jede anderer Sportart auch. Übertreibung und zu viel Ehrgeiz sind kontraproduktiv. Deutschlands Wakeboardanlagen bieten zahlreiche Kurse an, wo man die Basics gut erlernt. Der Körper wird sich mit der Zeit an die ungewohnte Belastung gewöhnen und der Muskelkater verschwindet. Vor dem Wakeboarding sollte man sich immer ein wenig aufwärmen. Zahlreiche Surfer setzten dabei auf Yoga. Das befreit den Körper von der Spannung ist und ist gut für das Dehnen der Muskeln.