Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 1

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Wakeboard lernen leicht gemacht, Teil 1

Das Wakeboarden fasziniert Wassersportler aus allen Disziplinen. Die perfekte Kombination aus Surfen und Wasserskifahren ist nicht nur spektakulär anzusehen, sondern auch ein tolles Hobby. Schließlich ist man dabei vom Wind unabhängig und kann nicht über das Wasser flitzen, sondern auch durch die Luft gleiten. Eine hohe Geschwindigkeit und trickreiche Sprünge machen die Faszination vieler Menschen für das Wakeboarding aus. Wer sich dafür interessiert und das Wakeboarden erlernen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.

Seilbahn oder Boot

Da gibt es einerseits die fertigen Wakeboard-Strecken mit einer Seilbahn. Das macht den Sportler auch vom Motorboot unabhängig. Diese Bahnen werden auch Cables genannt. Sie findet man heute meistens an den Seen. Dabei wird man von einer Seilbahn gezogen. Diese erstreckt sich über die gesamte Strecke. Auf dem Weg befinden sich Rampen, diese kann man für seine Tricks und Sprünge nutzen. Die klassische Variante des Wakeboardings setzt auf ein Motorboot oder einen Jet-Ski. Dieser zieht den Wakeboarder. Diese Form des Wakeboardings ist ungebunden, daher findet man sie meistens am Meer.

Ein Kurs gibt Sicherheit

Als Anfänger sollte man mit einem Kurs für Einsteiger beginnen. Diese werden von den Betreibern der Wakeboard-Anlagen angeboten. Dort kann man üblicherweise sowohl mit einem Motorboot, als auch auf einer Anlage beginnen. Für Neulinge empfiehlt sich aber der Start auf einem See. Das Wasser ist ruhiger und daher besser für Anfänger geeignet. Im Kurs erklärt der Lehrer genau, worauf es ankommt. Wie fährt man geradeaus, wie legt man sich in die Kurven und welche Ausrüstung ist für diesen Sport ideal? Fehler erkennt er sofort und kann sie korrigieren. Zu Beginn fällt man regelmäßig vom Board, doch das ist ganz normal. Doch das sofortige Feedback des Lehrers hilft zukünftig Fehler zu vermeiden. Wer sein Glück selbst versuchen möchte, riskiert von Beginn an Fehler zu machen, die sich im Nachhinein schwer korrigieren lassen. Mit einem Kurs startet man von Beginn an mit der richtigen Technik.

Ein Kurs gibt Sicherheit
Ein Kurs gibt Sicherheit

Balance und Zugkraft

Wakeboarding-Profis empfehlen zum Start weg zunächst eine Fahrt mit dem Wasserski. Das ist leichter zu erlernen und man bekommt ein Gefühl für den Sport. Die Unterschiede sind ähnlich wie zwischen dem Skifahren und dem Snowboarden. Geradeaus zu fahren ist einfacher. Auf dem Wakeboard gilt es seitlich zu stehen und sein Gleichgewicht zu finden und zu halten. Das wird deutlich einfacher, wenn man die Zugkraft schon etwas gewohnt ist. Jeder Anfang ist schwer, das gilt auch für das Wakeboarden. Daher ist es wichtig die Motivation nicht zu verlieren, selbst wenn man zu Beginn regelmäßig im Wasser landet. Anfänger sind schnell frustriert, doch dafür gibt es keinen Grund. Hier ist Geduld gefragt. So lernt man Schritt um Schritt, worauf es beim Wakeboarden ankommt. Zugkraft und Gleichgewicht unter einen Hut zu bringen, ist der Schlüssel zum ersten Erfolg. Das benötigt Zeit. Es hilft daher zu Beginn immer die gleiche Strecke auszuprobieren. Die gute Nachricht ist: Wer die Balance einmal gefunden hat, verlernt es nie wieder.