Das ist die Geschichte des Wakeboards

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Das ist die Geschichte des Wakeboards

Wakeboarden kam erstmals in den 1980er Jahren auf. Die Mischung aus Wellenreiten und Wasserski begeisterte die Sportler. Dabei entstand die neue Sportart ursprünglich aus Langeweile. Einige Surfer warteten auf den Wind und ließen sich in der Zwischenzeit von einem Motorboot auf dem Surfboard ziehen. So entstand das heute bekannte Wakesurfing, später kam das Wakeboarding dazu. Dieses orientiert sich allerdings mehr am Wasserskifahren. Damit reihte sich Wakeboarding in eine Reihe anderer Sportarten ein, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten aus dem Boden geschossen sind.

Gerade im Sommer ist der neue Sport beliebt. Denn was gibt es Schöneres, als Sonne, Sommer und Wasser? Der Sport ist erfrischend und gesund. Man ist im Freien an der Sonne und kann seinen Sport so richtig genießen. Beim Wakeboarden stehen die Sportler auf einem Brett. Dieses ist dem bekannten Surfbrett sehr ähnlich, allerdings ist es breiter und kürzer. Die Füße sind festgeschnallt. Beim Wakeboarden hält man eine Stange in den Händen. Daran ist ein Seil befestigt, das von einem Motorboot oder einer Seilbahn gezogen wird. Man könnte also durchaus sagen, dass es sich beim Wakeboarden um eine Mischung aus Wasserski und Surfen handelt. Dabei bietet Wakeboarden einige Vorteile zum Surfen. Der Sportler steht sicher auf dem Brett und ist nicht von Wind und Wetter abhängig. Wer loslegen möchte, kann dies sofort tun. Das macht diese Wassersportart besonders beliebt. Dieses Gefühl, das beim schnellen Gleiten über das Wasser und die Sprünge in der Luft entsteht, ist einzigartig.

Der Siegeszug beginnt

Obwohl der Sport eigentlich noch ziemlich jung ist, gibt es bereits seit dem Jahr 1946 einen internationalen Verband für Wasserski und Wakeboard. Der Sport hat sich allerdings erst vor rund 30 Jahren entwickelt. Sein offizielles Geburtsjahr wird heute auf Ende der 1980er Jahre bzw. das Jahr 1990 datiert. Wer genau diese geniale Idee ursprünglich hatte, lässt sich nicht mehr eruieren. Es dürfte sich eher um eine Gruppe von Surfern, als um eine Einzelperson gehandelt haben.

Damit sich die Idee realisieren ließ, setzten die Surfer ursprünglich auf sogenannten Skurfer. Diese waren gewissermaßen ein übergroßer Wasserski. Sein hohes Gewicht und seine schwer zu handhabende Fahrweise machten ihn allerdings zu einem Gerät für Profis. Das Wakeboard, so wie man es heute kennt, entstand dann im Jahr 1990. Herb O´Brien, Eigentümer der gleichnamigen Wasserskimarke, baute den ersten Prototyp. Er nannte ihn Hyperlite. Er setzte auf ein symmetrisches Board mit Finnen an beiden Endes des Boards. Zwei Jahre später wurde das Wakeboarden bereits offiziell zum Sport. Die Wakeboard Pro Series verbreitete sich rasant.

Der Siegeszug beginnt
Der Siegeszug beginnt

Immer mehr Hersteller und Firmen widmeten sich dem neuen Sport und sorgten für noch mehr Interesse. Der erste deutsche Verein wurde 1995 gegründet, der erste Weltcup fand 1998 in Deutschland statt. 2001 fanden die ersten Weltmeisterschaften statt, vier Jahre später war Wakeboarden schon bei den World Games vertreten. Die Zukunft scheint noch jede Menge bereitzuhalten. 2011 wurde der Sport bereits auf die Shortlist für die Olympischen Spiele 2020 gesetzt. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis das Wakeboarden auch eine olympische Sportart wird.